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Schnorcheln – gemeinsam auf Tauchgang

Alter: ab 8 Jahren ₪ Ausstattung: Schnorchel-Set für Vater und Sohn, circa 50€ ₪ Verletzungsgefahr: Mittel ₪ Fördert: Körperbeherrschung, Ausdauer, Raumgefühl, Naturverständnis

                                                                                                                                                                     

Schnorcheln, Wassersport, Kinder, Söhne, Vater, SohnSchnorcheln ist ein einfacher Weg, ein fesselndes und exotisches Naturreich zu erkunden. Durch die fremdartige Sichtweise vermittelt Tauchen nicht Kindern das stete Gefühl einer Entdeckungsreise durch unbekannte Welten. Der Schlüssel zum erfolgreichen Schnorcheln ist dabei, sich entspannt und ruhig im Wasser zu bewegen. Übernehmt euch nicht. Mit zunehmender Praxis werden eure Fähigkeiten und Möglichkeiten wachsen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die richtige und vor allem passende Ausrüstung.

Achtet darauf, dass ihr eine zu eurem Gesicht passende Maske benutzt. Zum Test haltet euch die Maske ans Gesicht und atmet durch die Nase ein. Die Maske sollte dann perfekt anliegen und solange haften bleiben, bis ihr wieder ausatmet (ist dies nicht der Fall, ist die Maske nicht luft- und damit auch nicht wasserdicht). Der Gurt sollte komfortabel und nicht zu eng anliegen, da durch zu starken Druck das Gummi Wellen schlägt und dadurch Wasser eindringt.

Der Schnorchel sollte vor dem Ohr geführt werden. Nicht in das Mundstück beissen, sondern nur leicht hinter die Lippen legen.

Auch für die Flossen gilt, dass sie fest, aber nicht zu fest sitzen sollen. Zu eng sitzende Flossen sind nicht nur unangenehm, sie können während des Tauchens zu Krämpfen führen. Also besser ein wenig zu groß als zu klein. Übrigens lassen sich Flossen leichter über feuchte Füsse ziehen.

Das beste Equipment hilft natürlich nicht, wenn ihr am Ende nichts sehen könnt. Eine beschlagene Maske trübt also den Spaß ganz gewaltig. Es gibt etliche Anti-Beschlag-Produkte, die ihre Arbeit wohl auch recht gut verrichten. Für uns war es bislang gut genug, die Maske mit dem eigenen Speichel und ein wenig Salzwasser auszuwaschen, um den Durchblick zu behalten. Übrigens gibt es auch Tauchermasken in Sehstärke. Damit haben wir aber bislang keine Erfahrungen gesammelt.

Kindermeinung: Ich kann Stunden unter Wasser sein. Selbst wenn man keine Fische sieht, macht das Schwimmen und Tauchen super Spaß. Aber natürlich macht es noch mehr Spaß, wenn man Fische oder Muscheln, Krebse und selbst Pflanzen beobachten kann. Die Welt unter Wasser ist ganz anders. Es gibt so viel zu entdecken. Einmal habe ich sogar ein Eurostück gefunden. Eigentlich bin ich einem schillernden Fisch gefolgt, der hat mich dann direkt zu dem Geldstück geführt. Man muss aber auch aufpassen und am besten nichts anfassen, was man nicht kennt. Denn einige Dinge sind giftig und gefährlich. Bei zu hohem Wellengang macht Schnorcheln aber keinen Spaß. Da wird man immer hin und her geworfen und bekommt Wasser in den Schnorchel. Außerdem ist das Wasser dann trübe und man sieht nichts.

Wenn ihr soweit seid, versucht zunächst ruhig und horizontal auf dem Wasser zu treiben und in einen entspannten Atemrhythmus zu kommen.

Die Flossen bleiben unterhalb des Wassers. Tretet ruhig und entspannt aus der Hüfte und keinesfalls wie beim Radfahren. Nach ein wenig Übung werdet ihr merken, wie kraftsparend der Einsatz von Flossen ist und dass ihr eure Arme zum Vortrieb kaum benötigt. Ihr könnt sie ruig an der Seite treiben lassen oder nach einer für euch entspannenden Position suchen. Ich halte meine Hände gerne auf dem Rücken verschränkt während der Tauchgänge.

Beim Schnorcheln mit Kindern gilt, dass der Erwachsene stets zuerst das Wasser betritt, umso Hilfestellung geben zu können. Niemand sollte alleine Tauchen. Das gilt natürlich erst recht für eure Söhne. Bleibt zusammen. Das ist sicherer. Und es hat den schönen Nebeneffekt, dass ihr euch gemeinsam an der Unterwasserfaszination erfreuen könnt und mit gemeinsamen Erinnerungen nach Hause fahrt.

Kindermeinung: Zu zweit mit meinem Papa macht Schnorcheln viel mehr Spaß. Allein kommt mir das Meer so groß vor. Man sieht auch viel mehr, weil man sich immer gegenseitig aufmerksam macht auf die vielen Dinge.

Und noch einige grundsätzliche Tipps

  • Stellt sicher, das ihr umweltfreundliche wasserfeste Sonnencreme verwendet und diese auftragt.
  • Erwägt den EInsatz einer Schwimmweste oder Floatinghilfe tauchen, auch wenn ihr erfahrene Schwimmer seid
  • Wählt möglichst einen sandigen Bereich für den Einstieg, da ansonsten Felsen, Korallen und Seeigel eine Gefahr bedeuten können (und ihr für sie).
  • Beobachtet die Tiere in ihren natürlichen Verhaltensweisen, aber füttert sie nicht, berührt sie nicht und vor allem fangt oder tötet sie nicht.
  • Lasst Korallen, Sand, Muscheln, Felsen und alles was ihr unter Wasser findet, dort, wo es liegen. Mit Ausnahme von Müll, den dürft ihr gerne bergen.
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