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Geocaching – Gemeinsam auf Schatzsuche

Alter: ab 5 Jahren ₪ Ausstattung: gutes Schuhwerk, GPS-Gerät oder Smartphone ab ca. 130€ ₪ Verletzungsgefahr: Gering ₪ Fördert: Körperbeherrschung, Ausdauer, Konzentration, Naturverständnis, Kombinationsgabe, Orientierungssinn

                                                                                                                                                                                         

Frühling, Sommer Geocaching, Papa sein, vater, sohn, vater werden, outdoorund Herbst sind die perfekten Jahreszeiten für eine Vater-Sohn-Aktivität, bei der man sich gemeinsam den Herausforderungen im Umgang mit Technik, den “Abenteuern und Gefahren” der Natur (oder auch der Stadt) und der Spannung des Entdeckens und Erforschens stellen kann: dem Geocaching. Geocaching ist Spaß, Gesundheit und Sport in einem und gibt euch die Gelegenheit über den gemeinsamen Aufgaben mit euren Kindern (zusammenzu)wachsen.

Geocaching ist eine weltweit verfügbare Schnitzeljagd mit Unterstützung von GPS-Technologie. Das Hobby ist ideal für Menschen aller Altersgruppen (einschließlich kleiner Kinder) und Fähigkeiten (für Menschen mit Behinderungen gibt es extra ausgezeichnete Geocaches). Es gibt Caches auf der ganzen Welt, in Städten und Wäldern, Bergen und Tälern, Arktis und Antarktis und allem was dazwischen steckt.

Es gibt ihn nicht den richtigen (oder gar falschen) Weg, um mit Geocaching loszulegen, und so hoffen wir, euch hier vielleicht eine Inspiration für ein neues und spannendes Hobby zu sein oder aber nur für ein kurzes aber intensives Abenteuer mit euren Kindern.

Geocaches – so werden die versteckten “Schätze” genannt – können so klein wie eine Uhrenbatterie und so groß wie eine Mülltonne sein. Einige Schatzsuchen können viele Zwischenschritte (multi-cache) beinhalten, andere können eine „Challenge“ mit sich bringen (wobei Aufgaben gelöst und die Antworten eventuell mit einem Foto auf der Caching-Website veröffentlicht werden). Puzzles, Rätsel, Earth-Caches (besondere Naturschauplätze), Event-Caches. Das Angebot ist vielfältig. Der Spaß genauso. Egal ob man lieber sucht oder lieber versteckt.

Im Gegensatz zur Schatzsuche sind Geocaches nie vergraben und immer zugänglich. Zwar kann ein Versteck sehr gut gewählt sein und so ist intensives Suchen an den Koordinaten nicht selten Teil des Spaßes. Aber zusätzliche Werkzeuge wie Schaufeln, werden nicht benötigt.

Kindermeinung: Geocaching macht echt Spaß. Manchmal ist es aber nervig, wenn man die Dosen nicht findet, weil sie vielleicht schon weg sind oder sie jemand geklaut hat oder woanders versteckt. Oder wenn immer Hundekacke rumliegt beim Suchen. Das ist nicht so schön. Deswegen laufe ich lieber in der Natur. Da sind die Dosen auch schwerer zu finden und man muss länger suchen. Das mag ich. In der Stadt ist es aber auch spannend, weil man immer aufpassen muss, dass einen keiner sieht.

Hat man den Cache erstmal gefunden, so kann man sich direkt vor Ort in ein Logbuch eintragen (das Logbuch steht zusätzlich auch noch auf den Geocache-Seiten bereit, so dass man auch hier den Erfolg loggen kann.

Die kleinsten Caches, sogenannte Mikro, können am besten versteckt werden und sind so unter Umständen am Schwierigsten zu finden. Als Anfänger solltet ihr daher vielleicht am Besten erst einmal mit etwas größeren Caches Erfahrungen sammeln. Ob es sich bei dem “Schatz” um einen Mikro oder etwas größeres handelt, ist jeweils den Beschreibungen der Caches zu entnehmen.

Um nun mit dem Geocaching loszulegen, benötigt ihr noch ein paar “Werkzeuge”. Zuallererst irgendeine Art von GPS-Device. Zum Einsatz kommen können hier Smartphones mit GPS-Funktion oder tragbare GPS-Geräte für den Outdoor-Einsatz.

Sobald ihr das Gerät habt, muss noch ein – in der Basisversion meist kostenloses – Konto bei Geocaching.com, Geocaching.de oder OpenCaching eingerichtet werden, damit ihr Zugriff auf die umfangreichen Caches-Datenbanken bekommt. Unsere Erfahrungen beruhen ausschließlich auf der Kombination Android-Smartphone mit Groundspeaks Geocaching.com.

Geocaching.com ist ein einfach zu nutzenden Website. Die Navigationsleiste hilft euch, Geocaches in eurer Nähe zu suchen und mehr über Geocaching zu lernen. Dies ist der beste Ort, um zu beginnen. Hier könnt ihr auch passende Software und Apps für eure GPS-Devices runterladen.

Jede Geocache Beschreibung enthält Koordinaten. Diese können Koordinaten für den Cache sein, Ausgangspunkte für “multi-caches” oder Hinweise für die Anreise (Parkplatz, Bahnhof etc.). Die Beschreibung kann ausführlich sein oder kurz gehalten, einige Leute reimen oder ersinnen ganze Geschichten und Rätsel. Zusätzliche kann es verschlüsselte Hinweise geben.

Dazu kommen einige grundlegende Informationen über den Cache wie Zeitaufwand, Beschaffenheit des Terrains, Eignung für Kinder oder Menschen mit Behinderung. Natürlich gibt es eine kleine Karte, damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, wo sich der Caches befindet.

Geocaches nach zwei Kriterien bewertet: „Schwierigkeit des Findens vor Ort“ und „Gelände.“ Leichte Caches erhalten eine “1” Die Bewertung geht hoch bis 5. Derart bewertete Caches sind nichts für Anfänger und können schon aufwendigere Bergtouren oder den Einsatz von Kajaks o.ä. mit sich bringen.

Wenn der Cache (Behälter) groß genug ist, finden sich nicht selten wirkliche kleine Schätze darin. Gerne dürft ihr euch dann auch etwas als Andenken mitnehmen. Aber denkt daran, etwas vergleichbares zurückzulassen. Für eure Nachfolger. Wir haben hier schon einen reichen Fundus an sehr schönen und Einzigartigen Dingen “gesammelt” mit denen nicht weniger einzigartige Erinnerungen an Urlaube oder wunderschöne Wochenenden mit der Familie verbunden sind.

Kindermeinung: Trackables sind toll. Da kann man sehen wie die wandern. Dann guckt man im Internet und sieht zum Beispiel, dass die aus einer Stadt kommen, die man kennt und dass man an denen schon vorbei gelaufen ist. Am besten sind die, die man in den eigenen Dosen findet. Die eigenen Dosen sind lustig. Weil man dann immer gucken kann, wenn die Leute die suchen und so mitfiebern kann.

Einen besonderen Reiz haben sogenannte “Trackables”. Sie haben oft eine lange Reise hinter sich, die man auf der Geocaching-Seite verfolgen kann. Findet ihr einen solchen Trackable und nehmt ihn mit zu eurem nächsten Cache-Abenteuer, so werdet ihr Teil der Reise. Eine sehr schöne Sache, besonders für Kinder.

Bedenkt, dass Geocaching euch an viele unterschiedliche Orte tragen wird. Das ist interessant und spannend, aber oft auch ein kleiner Trip ins Unbekannte. Also tragt geeignetes Schuhwerk und ein kleines Notfall-Kit mit Pflastern und Ähnlichem, eine Taschenlampe und ein Taschenmesser können auch nicht schaden.

Übrigens macht es nicht nur Spaß, nach Geocaches zu suchen. Ein geeignetes Versteck zu finden, einen „Schatz“ zusammenzustellen und zu platzieren und eine schöne und kreative Beschreibung zu erstellen, bescherrt euch und euren Kindern ebenfalls eine schöne Zeit. Vor allem, wenn ihr euch gemeinsam „auf die Lauer legt“ und den Cachern beim Suchen zuschaut.

Viel Spaß mit Geocache und vor allem mit euren Söhnen!

Wenn euch das Schatzsucher-Fieber gepackt habt und ihr überlegt, eine Schnitzeljagd/Schatzsuche in die Geburtstagsfeier eurer Kinder einzubauen: hier sind sehr nette Ideen von „kind-gerecht“.

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  1. Pingback: Schatzsuche für Jung und Alt…. « KINDgerechtblog - Oktober 21, 2012

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